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Leberzirrhose als Berufskrankheit?
Leberzirrhose durch Händedesinfektionsmittel ?
 
Derzeit wird in einer multizentrischen Studie, an der sich ingesamt 23 Kliniken in den USA und Kanada beteiligen, erforscht, ob das häufige Desinfizieren der Hände bei medizinischem Fachpersonal zu einem Leberparencyhmschaden führt. Dabei geht man davon aus, dass durch die Desinfektionsmaßnahmen vermehrt Alkohol über die Haut in die Blutbahn diffundiert.
Prof. Harald Compmann, Infektiologe am St. James Hospital in Malware (Nevada, USA) und Leiter der Studie, sammelt derzeit Daten von insgesamt 349 Ärzten, OP-Pflegern und Paramedics und vergleicht diese von Probanden anderer Berufsgruppen, bei denen eine regelmäßige Händedesinfektion keine Rolle spielt.
 
Erste Ergebnisse zeigen, dass die Lebertransaminasen in der Testgruppe signifikant höher sind als in der Kontrollgruppe. Nun soll überprüft werden, ob weitere Faktoren innerhalb der beiden Gruppen, wie z.B. Ernährung, Alkoholkonsum, etc. einen Einfluss auf die unterschiedlichen Werte haben.
 
Sollte sich bis zum Ende der Studie Compmanns Verdacht bestätigen, hätte dies zur Konsequenz, dass die Leberzirrhose bei medizinischem Fachpersonal als Berufskrankheit anzuerkennen ist. Eine Stellungnahme der zuständigen Berufsgenossenschaft gibt es noch nicht. (Stand Juli 2013)
Stets auf der Höhe der Zeit:  
   
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